Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob558/91 6Ob502/95 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021335

Geschäftszahl

6Ob558/91; 6Ob502/95; 4Ob137/07m; 8Ob34/08w; 9Ob64/08i; 3Ob77/10k; 13Os163/11m; 9Ob32/12i; 7Ob143/14a; 9Ob48/15x; 9Ob19/16h; 4Ob208/17t

Entscheidungsdatum

04.07.1991

Norm

ABGB §1151 X
ABGB §1299 B

Rechtssatz

Der ärztliche Behandlungsvertrag ist ein im Gesetz nicht näher typisiertes Vertragsverhältnis, auf Grund dessen der Arzt dem Patienten eine fachgerechte, dem objektiven Standard des besonderen Fachs entsprechende Behandlung, nicht aber einen bestimmten Erfolg schuldet.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 558/91
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 6 Ob 558/91
    Veröff: EvBl 1993/3 S 31 = JBl 1992,520 (Apathy) = VersR 1992,1498
  • 6 Ob 502/95
    Entscheidungstext OGH 26.01.1995 6 Ob 502/95
    nur: Der Arzt dem Patienten eine fachgerechte, dem objektiven Standard des besonderen Fachs entsprechende Behandlung, nicht aber einen bestimmten Erfolg schuldet. (T1)
  • 4 Ob 137/07m
    Entscheidungstext OGH 07.08.2007 4 Ob 137/07m
    Veröff: SZ 2007/122
  • 8 Ob 34/08w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 34/08w
    Auch
  • 9 Ob 64/08i
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 64/08i
    Auch; Beisatz: Im Rahmen des ärztlichen Behandlungsvertrags schuldet der Arzt Diagnostik, Aufklärung und Beratung nach den Regeln der ärztlichen Kunst, wofür der aktuell anerkannte Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft maßgeblich ist. (T2)
  • 3 Ob 77/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 77/10k
    Auch; Beis wie T2
  • 13 Os 163/11m
    Entscheidungstext OGH 10.05.2012 13 Os 163/11m
    Vgl
  • 9 Ob 32/12i
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 32/12i
    Auch; Beisatz: Die im Rahmen eines Behandlungsvertrags bestehenden Pflichten eines Krankenanstaltenträgers gehen nicht so weit, dass der Krankenanstaltenträger eine vom Patienten gewünschte Behandlungsmethode auch dann anzubieten und durchzuführen hätte, wenn sie vom im Krankenhaus behandelnden Arzt nach seinem Wissen und seiner Erfahrung als nicht erfolgversprechend abgelehnt wird und darin ‑ ex ante gesehen ‑ im Rahmen des medizinischen Kalküls auch keine Verkennung der Sachlage liegt. (T3)
  • 7 Ob 143/14a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 143/14a
    Auch; Beisatz: Zwischen dem Arzt und dem Patienten liegt ein zivilrechtliches Verhältnis vor, der sogenannte ärztliche Behandlungsvertrag. Es handelt sich dabei um ein im Gesetz nicht näher typisiertes Vertragsverhältnis, welches Elemente des Beratungsvertrags umfasst. (T4)
    Beis wie T2
  • 9 Ob 48/15x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 48/15x
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 19/16h
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 Ob 19/16h
  • 4 Ob 208/17t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 208/17t
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0021335

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19910704_OGH0002_0060OB00558_9100000_002