Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob212/63 6Ob535/80 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069653

Geschäftszahl

5Ob212/63; 6Ob535/80; 1Ob2245/96w; 3Ob30/03p; 3Ob320/05p; 6Ob246/07f; 6Ob20/08x (6Ob21/08v); 5Ob145/08x; 3Ob28/09b; 6Ob238/09g; 5Ob190/09s; 5Ob4/10i; 6Ob134/11s; 6Ob235/11v; 6Ob234/11x; 5Ob48/13i; 5Ob80/14x

Entscheidungsdatum

11.07.1963

Norm

AußStrG §2 Abs2 Z5 F2
AußStrG §2 Abs2 Z6 G
AußStrG 2005 §13
AußStrG 2005 §31
FBG §24
MG §26
MRG §37
WEG 2002 §52

Rechtssatz

Die Pflicht des Gerichtes zur amtswegigen Prüfung des Sachverhaltes endet dort, wo ein Vorbringen der Parteien überhaupt nicht vorliegt oder trotz richterlicher Anleitung nicht so konkretisiert wird, dass eine Überprüfung möglich ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 212/63
    Entscheidungstext OGH 11.07.1963 5 Ob 212/63
    Veröff: MietSlg 15494(27)
  • 6 Ob 535/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 6 Ob 535/80
    Veröff: JBl 1981,429
  • 1 Ob 2245/96w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2245/96w
    Auch
  • 3 Ob 30/03p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 30/03p
    nur: Die Pflicht des Gerichtes zur amtswegigen Prüfung des Sachverhaltes endet dort, wo ein Vorbringen der Parteien überhaupt nicht vorliegt. (T1)
  • 3 Ob 320/05p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 320/05p
    nur T1
  • 6 Ob 246/07f
    Entscheidungstext OGH 07.11.2007 6 Ob 246/07f
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das Firmenbuchgericht ist nicht verpflichtet, von Amts wegen nach allenfalls möglichen Hinderungsgründen zu forschen, die der Rechnungslegungspflicht des Masseverwalters entgegenstehen. (T2); Veröff: SZ 2007/176
  • 6 Ob 20/08x
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 6 Ob 20/08x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das Firmenbuchgericht ist nicht verpflichtet, von Amts wegen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Geschäftsführer zu erforschen, um eine allfällige Unverhältnismäßigkeit der Zwangsstrafe beurteilen zu können. (T3)
  • 5 Ob 145/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 145/08x
    Vgl auch; Beisatz: Wenn sich ein Antragsteller im kontradiktorischen außerstreitigen Verfahren nach Erörterung einer konkreten, sachentscheidenden Frage vor Wirksamwerden des Neuerungsverbots nicht bereit findet, seine Ausführungen den konkreten Beweisergebnissen anzupassen, sondern wie hier, weiterhin auf den Sachverhaltselementen der Unbrauchbarkeit der Wohnung beharrt, verbietet sich auch im Außerstreitverfahren eine amtswegige Ermittlung des wahren Sachverhalts, weil das Verfahren der Dispositionsbefugnis der Parteien unterliegt. (T4); Beisatz: Hier: Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8, Z 9, Z 12 MRG. (T5)
  • 3 Ob 28/09b
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 28/09b
    Beisatz: Die im außerstreitigen Verfahren geltende Verpflichtung zur amtswegigen Wahrheitserforschung findet dort eine natürliche Grenze, wenn ein Vorbringen der Parteien überhaupt nicht vorliegt und Anhaltspunkte für eine weitere Aufklärungsbedürftigkeit fehlen. (T6)
  • 6 Ob 238/09g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 238/09g
    Vgl auch
  • 5 Ob 190/09s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 190/09s
    Auch; Bem: Hier: Verfahren nach § 52 WEG 2002. (T7)
  • 5 Ob 4/10i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 4/10i
    Auch; Beisatz: Die Gerichte haben die im Rahmen des geltend gemachten Beschlussanfechtungsgrundes gewonnene Sachverhaltsgrundlage zu berücksichtigen. (T8)
  • 6 Ob 134/11s
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 134/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2
  • 6 Ob 235/11v
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 235/11v
    Vgl; Beisatz: Es liegt am Einspruchswerber selbst, schon im Einspruch die der Erfüllung seiner Offenlegungspflicht nach § 277 UGB entgegenstehenden Hindernisse darzutun. (T9); Bem: Siehe auch RS0127330. (T10)
  • 6 Ob 234/11x
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 234/11x
    Vgl; Beis wie T9
  • 5 Ob 48/13i
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 48/13i
    Auch; Beisatz: Hier: Beschlussanfechtung nach § 29 WEG 2002. (T11)
  • 5 Ob 80/14x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 80/14x
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0069653

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.03.2015

Dokumentnummer

JJR_19630711_OGH0002_0050OB00212_6300000_002