Bundesrecht konsolidiert

  • Verweis auf dieses Dokument: RIS - Bundesrecht konsolidiert - Datenschutzgesetz 2000 Art. 2 § 28 Gesamte Rechtsvorschrift zum heutigen Tag anzeigen Gesamte Rechtsvorschrift zu einem Stichtag anzeigen
    Kurztitel
    Datenschutzgesetz 2000
    Kundmachungsorgan
    BGBl. I Nr. 165/1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2009
    Typ
    BG
    §/Artikel/Anlage
    Art. 2 § 28
    Inkrafttretensdatum
    01.01.2010
    Außerkrafttretensdatum
    Abkürzung
    DSG 2000
    Index
    10/10 Grundrechte, Datenschutz, Auskunftspflicht
    Text

    Widerspruchsrecht

    § 28. (1) Sofern die Verwendung von Daten nicht gesetzlich vorgesehen ist, hat jeder Betroffene das Recht, gegen die Verwendung seiner Daten wegen Verletzung überwiegender schutzwürdiger Geheimhaltungsinteressen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben, beim Auftraggeber der Datenanwendung Widerspruch zu erheben. Der Auftraggeber hat bei Vorliegen dieser Voraussetzungen die Daten des Betroffenen binnen acht Wochen aus seiner Datenanwendung zu löschen und allfällige Übermittlungen zu unterlassen.

    (2) Gegen eine nicht gesetzlich angeordnete Aufnahme in eine öffentlich zugängliche Datenanwendung kann der Betroffene jederzeit auch ohne Begründung seines Begehrens Widerspruch erheben. Die Daten sind binnen acht Wochen zu löschen.

    (3) § 27 Abs. 4 bis 6 gelten auch in den Fällen der Abs. 1 und 2.

    Im RIS seit
    28.01.2010
    Zuletzt aktualisiert am
    28.01.2010
    Gesetzesnummer
    10001597
    Dokumentnummer
    NOR40113737